Im Gespräch mit der Fitnessbranche

12.03.2021, 10:45 Uhr
v.l.n.r.: Geschäftsführer Volker Amann, Abgeordneter Guido Wolf und Max Amann
v.l.n.r.: Geschäftsführer Volker Amann, Abgeordneter Guido Wolf und Max Amann

 

Die Fitnessbranche ist von den Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie besonders betroffen. Auch das Familienunternehmen „CLUB A“ aus Tuttlingen, das seinen zweiten Standort eines Fitness- und Gesundheitsclubs in der Ludwigstalerstraße erst Ende 2019 eröffnet hat, spürt die Auswirkungen erheblich und wünscht sich eine Öffnungsperspektive, wie Geschäftsführer Volker Amann mir bei meinem Unternehmensbesuch erläuterte.

Ich durfte mir den „Club A West“ in der Möhringer Vorstadt anschauen, den die Familie Amann sechs Monate komplett umgebaut und renoviert hat und Anfang 2019 eröffnete. Inzwischen sind immerhin, insbesondere als Maßnahme der Mitgliederbindung, wieder individuelle Terminvereinbarungen von Haushalten oder Familien möglich. Der Club, der ein aufwändiges Hygienekonzept erstellt und die Geräte mit entsprechendem Abstand angepasst hat, sieht sich jedoch auch für weitergehende Öffnungen bestens gerüstet.

Die Hygienekonzepte sind aus dem vergangenen Jahr erprobt. Wir werden lernen müssen, mit dem Virus zu leben, daher kann ich den sehnlichen Wunsch auf verantwortungsbewusste Lockerungen nachvollziehen. Familie Amann hat in ihr Unternehmen viel investiert und dies mit viel Leidenschaft aufgebaut. Hilfen des Staates sind, so sie endlich ankommen, hilfreich, aber Perspektiven auf Öffnungen sind besser. Und zum Gesundheitsschutz gehört auch, dass die Menschen wieder etwas für ihre Gesundheit und ihren Körper tun können.